geophil wrote:...dass einer Position nur eine UTM-Kachel sitzen kann.
Das bringt mich auf die verrückte Idee,
- für die aktuellen Karten 1000m-UTM-Kacheln zu verwenden und
- für die historischen Karten die 500m-UTM-Kacheln.
Das ist für das Arbeiten nicht sehr performant, aber sicher ein Weg. (Ist ja nur fürs Arbeiten und nicht von Dauer.)
Nach einer kleinen Covid-19 Zwangspause habe ich ein wenig weiter
experimentiert.
Ich habe dabei festgestellt, dass TranzDEM trotz verschiedener
Einfügepunkte (für jeweils 1x 1000m und 4x 500m UTM-Kacheln)
nicht erlaubt, die verschiedenen Kacheln (siehe vor) im selbigen
1000m UTM Gitter-Bereich anzulegen.
Ich habe bisher dafür keine für mich plausible Erklärung gefunden.
Warum beharre ich so vehement auf der Möglichkeit der Verwendung
von zwei verschiedenen Kacheln innerhalb einer Trainz-Strecke?
Das von mir verwendete DEM ist ein aktuelles. Die von mir geplante
Strecke ist aber eine historische. *1) Bei der Verwendung von historischen (Straßen)Karten könnte es zu Differenzen zwischen dem Gelände (DEM)
und der verwendeten Karte kommen.
Ich möchte dafür die aktuellen Karten als Vergleich heran ziehen, um
eventuelle Unterschiede zu erkunden, gegebenenfalls ausbessern zu
können, oder einen Kompromiss zu finden. *2)
Gibt es aus Deiner Sicht eine Möglichkeit, die Begrenzung von einer
bzw. vier Kachel(n) in einem Gitter-Bereich auszuhebeln? (Eine sowohl als Lösung auch unter Verwendung verschiedener Layer
wäre für mich eine sehr hilfreich.)
Mir ist auch bewusst, dass die Thematik eine äußerst selten vorkommende
Herausforderung darstellt. Daher kann ich mir vorstellen, ist das Thema für
Dich nicht wirklich wirtschaftlich umsetzbar.
Ich wäre dafür gern bereit, entweder eine Spende zu geben oder zusätzlich
zwei, drei Lizenzen zu erwerben, welche ich dann an interessierte Trainzer
weiter geben könnte. (Je nachdem, was Dir angenehmer erscheint.)
Anmerkungen (Fußnoten): *1) Sehr deutlich wird das für mich bei der Ausformung des Geländes
um die jetzige Talsperre E***k.
*2) Ursprünglich war ein Zeitfenster von ca. 1908-1910 geplant, was
aber aufgrund der Datenlage (betrifft die Karten *3)) für mich nicht
zufriedenstellend umsetzbar war.
Daher habe ich mich dann zu einem Kompromiss entschieden und das
Zeitfenster zwischen 1925-1928 und (teilweise sogar) 1935 gewählt.
*3) Die säumenden Gebäude nahe der Gleise, insbesondere die in den
großen Städten, sind ein weiteres spannendes Recherche-Abenteuer
in Sachen Geschichte, Städtebau und Stadtentwicklung, auf das ich
mich sehr freue.
ujb1 wrote:
Gibt es aus Deiner Sicht eine Möglichkeit, die Begrenzung von einer
bzw. vier Kachel(n) in einem Gitter-Bereich auszuhebeln?
Auch wenn ich jetzt die Details nicht mehr im Kopf habe, aber, siehe meinen Beitrag zuvor, dass es nur eine Kachel, entweder einzeln oder als Vierergruppe an einem Ort geben kann, wird eine Design-Entscheidung gewesen sein. Nur so war mit erträglichem Aufwand ein späterer Austausch möglich. Das Konzept von Layern ist aus TransDEM-Sicht kein Unterscheidungkriterium, sondern lediglich ein Attribut für den Export bei den neueren Trainz-Versionen, d.h. TransDEM selbst kennt bei der Platzierung von Objekten keine Layer.
Es ist augenscheinlich tatsächlich so, dass nur eine Version
der Kacheln dargestellt werden kann. D.h., ich muss mir ggf.
etwas überlegen, wie ich beide Kacheln eventuell angezeigt
bekommen kann.
Eine "neue" Herausforderung tut sich für mich auf.
Ich habe heute festgestellt, dass sich, wenn ich die (500m)
UTM Kacheln exportiere, die KUID der Objekte von anfänglich
90.011 auf 94.346 steigern, obwohl ich nach dem Export nur
427 Ordner angezeigt bekomme. (Es wird der Bereich von 4.336 KUID überstrichen bei einer
Verwendung von 427 Objekten.)
Ich entnehme daraus, dass die KUID nicht durchgängig und
lückenlos vergeben werden. Was ist der Grund dafür?
Editiert:
Beim einem mehrmaligen Export des selbigen Streckenteiles
stelle ich eine Veränderung in der Anzahl der erstellten Ordner
(420 oder 426) fest. Es wurden keinerlei Parameter verändert.
Woran kann es liegen?
ujb1 wrote:Ich habe heute festgestellt, dass sich, wenn ich die (500m)
UTM Kacheln exportiere, die KUID der Objekte von anfänglich
90.011 auf 94.346 steigern, obwohl ich nach dem Export nur
427 Ordner angezeigt bekomme.
Ich entnehme daraus, dass die KUID nicht durchgängig und
lückenlos vergeben werden. Was ist der Grund dafür?
Ich habe grob in Erinnerung, dass es dort einen Algorithmus gibt, der versucht, Doppelbelegungen zu vermeiden. Dazu wird eine interne Liste geführt. Aber wie deren Verwaltung aussieht, weiß ich nicht mehr.
Beim einem mehrmaligen Export des selbigen Streckenteiles
stelle ich eine Veränderung in der Anzahl der erstellten Ordner
(420 oder 426) fest. Es wurden keinerlei Parameter verändert.
Woran kann es liegen?
Spekulation: Es mag ebenfalls mit der internen Liste zusammenhängen, die möglicherweise auch eine Art Cache betreibt.
Ich habe sämtliche Parameter zurückgesetzt und neu aufgestellt. (Ob es etwas gebracht hat, habe ich nicht nachgeforscht, werde ich aber beim nächsten mal nachholen.)
Auf Basis der "alten" DEM Karte die historsichen UTM-Kacheln exportiert.
Anmerkung:
Sämtliche zu exportierenden 1km x 1km Quadrate wurden mit jeweils nur einer Strecke überstrichen
Trassenfilter, Wert null
Es wurden mehrere Teilstrecken verwendet, um die Anzahl der zu exportierenden Objekte zu begrenzen
Nach jedem Export habe ich die Objekte in ein Unterverzeichnis verschoben